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STORYBOARD '11

MITTELALTER

Urheberrechtlich geschützt

"Wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang, bleibt ein Narr sein Leben lang"

DHfK Fasching 2011 

 

Es war einmal…, damals vor 100en von Jahren, der wachsende Wohlstand und die Macht der Städte im Mittelalter beförderten auf mancherlei Weise den Sinn für geselligen, heiteren, sportlichen und trunkeslustigen Lebensgenuss. Gar mannigfaltig waren daher die Erholungen und Zerstreuungen, die dem arbeitsamen Handwerker, dem arbeitsarmen Adligen und dem suboptimal wohlhabenden Kaufmann winkten.

Drinnen hinter und draußen vor dem DHfK-Stadeltore werden für die über zwei Nächte andauernden Festivitäten buntbewimpelte Zelte und Buden auferstehen, die allerlei Trunk, Schmaus, Völlerei und Spektakel für das anreisende Volk und Gefolge feilbieten und eine besondere Gelegenheit sind, Lust und Frohsinn auszuleben.
Auf die am DHfK-Hofe geltende Trinkordnung wird verwiesen. Diese orientiert sich an der des brandenburgischen Oberkämmerers aus der mittelalterlichen Zeit; er war gewohnt und erbat sich das, während einer Mahlzeit 18 Maß Wein zu sich zu nehmen.

Schaulustige werden durch verlockende Bilder und vielversprechende Anpreisungen eingeladen, einzutreten auf die Jahrmärkte des bunten Treibens. So werden sich frohe Paare (und solche, die es danach werden!) zu Schalmeien, Trommeln, Dudelsäcken, Meistersängern und sonstigem Lautspiele singend und jauchzend durch die Gemäuer tanzen.

Der gesondert ab 18:00 Uhr ankommende Adel wird platziert im großen Saale der neu erschaffenen Ritterburg des tagenden 52. Konzils des 11. Rates. Hier wird das Spektakel schon frühzeitig die gehobene Schicht der Sitzplatzinhaber und Stehplatzergaunerer belustigen und unterhalten mit:

  • Kreuzzügen starker Ritter und Männer,
  • Fechtkämpfen von Zorro und der Musketiere,
  • leicht bekleideten, tanzenden Burgfräuleins, Mägden und Herzoginnen,
  • Minnegesängen,
  • Hexenverbrennungen und Teufelsaustreibungen.


Und allen Neidern und Befürwortern aus der Seele gesprochen: Ja! Selbstverfreilich! Die Traditionen des Zwischenmenschlichen im Mittelalter werden wir nicht untersagen. So gibt es für diese Zeit zwei grundlegende Vorstellungen:

  1. Die Kirche prägt die Gesellschaft mit strengen Vorschriften. Allein der Gedanke an eine “Zusammenkunft” von Mann und Frau ist eine Sünde. (Wer`s mag.)
  2. Die Menschen leben ihre Lüste derbe aus.
  3. Bauern treiben es hinter den Büschen (Brrrrr kalt);
  4. Priester verführen Frauen, die zur Beichte kommen (Wer wird denn?);
  5. Junge Buschen besuchen verheiratete Frauen, wenn deren Männer außer Reichweite sind (Warum nicht?);
  6. Es wird geheiratet, was das Zeug hergibt (In den DHfK-Gemächern auch!)


Also vorwärts zurück ins Mittelalter und in die Zeiten der Gaukler und Narren, der Herzoge und Grafen, der Ritter und Handwerker, Meister- und Minnesänger, der Adligen und Herrscherinnen, der Burgfräuleins und Mägde, der Aschenputtel und Bediensteten  (Kostüme = Prämierung!!!).

Wir sehen uns mit:

DHfK!  -  Dicke da!
DHfK!  -  Dicke da!
DH!     -  FKK!

 

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